ISO Normenfamilie

Um das gegenseitige Verständnis von Qualitätsmanagement auf nationaler und internationaler Ebene zu vereinfachen, wurde die Normenreihe EN ISO 9000 und folgende geschaffen. Diese dokumentieren Grundsätze und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Qualitätsmanagement. Dabei unterliegen alle Produkte und auch Dienstleistungen individuellen, ggf. verschiedenen spezifischen Anforderungen. Die Qualität eines Produktes / einer Dienstleistung muss daher unter Beachtung unterschiedlicher Qualitätssicherungsmaßnahmen aktiv erzeugt werden. In aller Regel sind Qualitätsmanagementsysteme nicht auf bestimmte Produkte, Kunden oder Verträge mit Kunden hin aufgebaut, sondern sind branchenunabhängig gestaltet.

Ein Qualitätsmanagementsystem kann den Weg zum Erfolg beim Führen und Betreiben einer Organisation oder eines Unternehmens sichern, da es der Unternehmensleitung definierte und nachvollziehbare Hilfsmittel zur Leitung und Lenkung an die Hand gibt und auf eine ständige Leistungsverbesserung hin ausgerichtet ist, um die Anforderungen aller mit dem Unternehmen im Austausch stehenden Parteien (gemäß ISO Interessierte Parteien) zu berücksichtigen.

Die Normen der EN ISO 9000 ff. sind grundsätzliche prozessorientiert aufgebaut, d.h. aus dem grundsätzlichen Verständnis der geregelten Prozesse heraus entstehen entsprechende Anweisungen, wie und in welchen Grenzen ein Prozess (z.B. eine Herstellung) beherrscht und gelenkt werden kann. Dabei wird in den meisten Fällen ein Lebenzyklusansatz gewählt. Bei diesem beginnt der betrachtete Zeitraum bereits bei der Planung eines Prozesses (Fehler, die bei der Planung und Umsetzung gefunden werden, können erheblich kostengünstiger behoben werden als solche, die erst im fertigen Produkt auftreten) und erstreckt sich bis zum Außerbetriebsetzen bzw. Aufgeben des Prozesses. Dabei werden auch Folgen des Prozessendes und Vorgaben für Nachfolgeprozesse oder Archivierung und ähnliches bereits im Vorfeld berücksichtigt.

In allen Phasen des Lebenszyklus wird parallel das Werkzeug des Risikomanagements eingesetzt. Es wird eine Liste aller möglichen Risiken, die verbundenen mit dem betrachteten Prozess auftreten können, erstellt und diese werden dann mittels Zahlenwerten hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit und der Schwere des Auftretens bewertet. Wird dabei eine vorher festgesetzte Schwelle überschritten, so müssen risikominimierende Maßnahmen definiert werden und das Risiko unter Berücksichtigung der festgelegten Maßnahmen erneut betrachtet werden.

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